Weiblich, erotisch, sexualisiert: eine Frage der Absicht

Neulich während eines Beisammenseins mit Freunden und Bekannten entspann sich eine Diskussion über die zunehmende Sexualisierung unserer Gesellschaft – passend zum Beginn des Frühlings, da ringsum die ersten Halbnackten die Fußgängerzonen bevölkern und allerorten noch mehr als zur kahlen Winterszeit mit Körperlichkeit, Erotik und Sex für alles Mögliche geworben wird.

Und wie immer bei solchen Gesprächen taten sich rasch zwei Lager auf: die einen, die die Freiheit des Individuums retten wollten und Toleranz predigten – lass doch jeden machen, was sie oder er will -, und die anderen, die Unbehagen bei dieser zunehmenden Sexualisierung spüren und sich in der einen oder anderen Weise belästigt fühlen. Übrigens nicht nur Frauen, sondern auch jede Menge Männer. Denn auch Männer sind zuallererst einmal Menschen, und viele haben keine Lust, ständig in einen sexualisierten Kontext hineingezogen zu werden, wo er nicht angebracht ist. Schon gar nicht gegen ihren Willen. Weiterlesen