Wandel leben

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, ein neues steht bevor. Wie immer inspiriert uns der äußere Wandel, in unserem Leben Veränderungen herbeizuführen.

Alles mögliche nehmen wir uns vor – und machen dann, wie jedes Jahr, die Erfahrung, dass es so einfach nicht ist mit der Veränderung.

Vielleicht liegt es daran, dass wir etwas anders haben wollen, aber nicht anders werden wollen. Wir wollen verändern, was uns nicht gefällt, aber nicht zulassen, das wir verändert werden. Wir wollen nicht ans Eingemachte – an unsere innere Struktur.

Genau sie ist es aber, die uns davon abhält, glücklich und geschmeidig genug zu sein, um den Stürmen des Lebens standhalten zu können und intuitiv zu wissen, was für uns richtig ist.

Wenn wir uns also wirklich etwas fürs nächste Jahr vornehmen wollen – oder warum nicht schon für morgen? -, warum richten wir unsere Energie dann nicht auf das Ziel, jene Kraft in uns freizulegen, die uns unsere innere Struktur zu verändern hilft?

Die uns hilft, uns wie ein Bambus im Wind werden zu lassen: flexibel und mit innerer Stärke versehen, verwurzelt und beweglich und auf diese Weise enorm lebendig. Kann es etwas Schöneres geben?